recorder summit

Konzerte – mit wem?


The Royal Wind Music
Sie sind wieder da – die 14 Spieler und Spielerinnen des weltweit einzigen professionellen Renaissance-Blockflöten Consorts mit der allumfassenden Klangmajestät vom Sopran bis zum baumlangen Subkontrabass. Ihre Kunst sprengt jedes herkömmliche Maß, denn nirgends erklingt die Musik ferner Zeiten in solch magischem Volumen. Dabei zelebrieren sie die polyphonen Verästelungen auswendig, ohne Dirigenten und ganz aufeinander hörend.

Ein unbedingtes Muss für jeden, der nicht nur den Ensemblegeist früherer Zeiten, sondern einfach auch eine unerhörte blockflötistische Klangmacht liebt!



  The Royal Wind Music

Agnès Blanche Marc – solo
Sie ist in Ihrer klanglichen Hingabewilligkeit und -fähigkeit eine singuläre und noch viel zu unbekannte Künstlerin ganz eigenen Rechts: Agnès Blanche Marc, die französische Flötistin und Dirigentin, die nicht nur mit Sergiu Celibidache zusammengearbeitet hat, sondern auch mit ihrer Blockflötenschule im eigenen Verlag die Möglichkeiten und Ambitionen dieses immer wieder unterschätzten Instruments unverkürzt den Jüngsten nahebringt. Ihr Solo-Recital mit Musikstücken rund um Debussys Syrinx vereint Jubel, Melancholie und Augenzwinkern unter dem Signum „Liebe und andere Eskapaden“.

Der pure Blockflötenklang bei Nacht – ein Erlebnis ohnegleichen!


 

 

Agnès Blanche Marc



Bad Antiko
Tobias Reisige
Dominik Schneider
...waren zusammen beim „recorder summit“ 2014, 2015 und 2017 jeweils das ganz große Highlight – und so ist Bad Antiko seitdem der Name nicht nur dieses grenzensprengenden Gruppenexperiments, sondern auch das Siegel einer Formation, die ganz neue musikalische Horizonte aufreißt! Tobias Reisige, der coole Blockflötist, inszeniert das scheibar so unflexible Stück Holz mit allem, was ihm vor das Instrument kommt: Jazz, Rock, Pop, Blues, gewürzt mit vielerlei Zutaten aus der eigenen Klangwerkstatt. Dominik Schneider, Flötist, Flötenbauer, Fotograf, Dozent und vieles mehr, mischte mit seinem kreativ-vitalen Zugriff im elisabethanisch angehauchten Ensemble „Pantagruel“ die Alte-Musik-Szene auf und verleitete die grandiose Sopranistin Evelyn Tubb zu dem statement „Dominik spielt seine Flöten wie Pan: betörend und uns verführend, auf dass wir ihm folgen, wohin auch immer er seine willigen Gefangenen zu führen verlangt!” – Im Verein mit Holger Hahn an Cello und E-Bass sowie Jörg Kinzius mit seinem Bandoneon und dem percussion set entfalten die beiden wahrhaft originellen Künstler in Spiel und Moderation ein klangliches Panorama der nie gehörten Art: Melodien aus Mittelalter, Renaissance oder Barock verwandeln sich unter der Hand in offene Steinbrüche klangsüffiger und improvisatorischer Magie, wobei sich die verschiedenen Idiome, die Tobias und Dominik mitbringen, aufs Spannendste miteinander verknüpfen, verknäuelen und auch wieder entspannen.

Für alle im Geiste Unternehmungslustigen, die auf der musikalischen Stuhlkante sitzen und mitswingen – für Kinder, Familien, Ensemble-Liebhaber, Alte-Musik-Freaks, aber auch Blockflötenskeptiker: einfach für alle!



 

Tobias Reisige

Dominik Schneider

 

Dorothee Oberlinger, Olga Watts, Axel Wolff
Natürlich ist Dorothee Oberlinger die Blockflötistin schlechthin. Ihr maßstäbliches Spiel entfaltet sich ganz besonders in der musikalischen Zwiesprache mit den Künstlern ihrer Wahl – und dieses Mal sind es die Cembalistin Olga Watts und der Lautenist Axel Wolff, mit denen sie die Strahlkraft des italienischen Stils im barocken Europa und darüber hinaus ausmisst. „Diese Besetzung ist eine Wucht“ schrieb sie uns, und das Programm ist es auch!

Klassisch, virtuos, anspringend, unanfechtbar, historisch informiert, spontanst musiziert!

Oder in Dorothee Oberlingers Worten:

Italianità
Ausgehend von der Geburtsstunde des Barock und der „Sezierung“ von Rhetorik und Affekt Anfang des 17. Jahrhunderts in Italien um Claudio Monteverdi, geht die Reise über europäische Werke des Hoch- und Spätbarocks von G. F. Händel, A. Corelli und Jacques Hotteterre le Romain bis hin zu einem Ausblick ins 20. Jahrhundert mit Luciano Berios Gesti, wo die Theatralik italienischen Stils mit den Stilmitteln der Avantgarde der 60er Jahre kulminiert.


 

Dorothee Oberlinger

Olga Watts

Axel Wolff